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Neue Förderung für Ladeinfrastruktur in Mehrfamilienhäusern

Bis zu 2.000 € Zuschuss pro Ladepunkt – ein großer Schritt für die private Elektromobilität 

Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) startet ein neues, umfangreiches Förderprogramm, das den Ausbau privater Ladeinfrastruktur in bestehenden Mehrparteienhäusern massiv beschleunigen soll. Insgesamt stehen 500 Millionen Euro bereit, um Eigentümer, Vermieter und Unternehmen beim Aufbau moderner Ladeinfrastruktur zu unterstützen.

Damit wird das Laden dort gefördert, wo es für viele Menschen am wichtigsten ist: direkt Zuhause. 


Was genau wird gefördert? 

Die Förderung umfasst alle zentralen Bausteine, die nötig sind, um Stellplätze in Mehrfamilienhäusern elektrifizierungsfähig zu machen: 

  • Vorverkabelung von Stellplätzen 
  • Installation von Ladepunkten (nicht öffentlich zugänglich) 
  • Netzanschluss und technische Ausstattung 
  • Bauliche Maßnahmen, die für die Elektrifizierung erforderlich sind 

Gefördert werden ausschließlich bestehende Gebäude mit mindestens drei Wohneinheiten, die überwiegend zu Wohnzwecken genutzt werden. 

 

Wer kann die Förderung beantragen? 

Das Programm richtet sich an eine breite Zielgruppe: 

  • Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) und einzelne Wohnungseigentümer 
  • Privateigentümer von Mehrparteienhäusern 
  • Eigentümer von Stellplätzen 
  • Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) 
  • Unternehmen mit großen Wohnungsbeständen 

Mieter können selbst keinen Antrag stellen – aber sie können ihre Vermieter oder die WEG auf die Förderung aufmerksam machen. 

Voraussetzungen für die Förderung 

Damit ein Antrag bewilligt werden kann, müssen zwei zentrale Bedingungen erfüllt sein: 

  1. Mindestens 20 % der Stellplätze müssen vorverkabelt werden.
  2. Mindestens sechs Stellplätze müssen tatsächlich elektrifiziert werden. 

Damit soll sichergestellt werden, dass nicht nur einzelne Ladepunkte entstehen, sondern eine zukunftsfähige Infrastruktur für das gesamte Gebäude. 

E-Auto wird in Tiefgarage geladen. Am Heck des Autos lehnt sich eine Frau an.

Höhe der Förderung pro Stellplatz 

Je nach Ausstattungsgrad gibt es unterschiedliche Zuschusshöhen: 

  • bis zu 1.300 €, wenn nur die Elektrifizierung erfolgt (ohne Wallbox) 
  • bis zu 1.500 € mit installierter Wallbox 
  • bis zu 2.000 € für Ladepunkte mit bidirektionaler Ladefähigkeit 

Bidirektionales Laden ist besonders spannend, weil es perspektivisch ermöglicht, Strom aus dem Fahrzeug zurück ins Haus- oder Stromnetz zu speisen. 

 

Antragstellung: Was ist wichtig? 

Ein Antrag kann ab dem 15. April 2026 gestellt werden – und zwar digital. 

Wichtig ist: 

  • Ein Kostenvoranschlag muss vorliegen. 
  • Ein Gesamtkonzept für das Gebäude ist erforderlich. 
  • Der Antrag muss vor der Beauftragung gestellt werden. 

 

Warum sich die Förderung lohnt 

Die Vorteile liegen auf der Hand: 

  • Geringere Investitionskosten durch hohe Zuschüsse 
  • Vermeidung teurer Einzelnachrüstungen in der Zukunft 
  • Höhere Attraktivität für Mieter und Käufer 
  • Wertsteigerung des Wohnportfolios 
  • Beitrag zu nachhaltiger Mobilität direkt am Wohnort 

Ladeinfrastruktur wird zunehmend zu einem echten Standortvorteil – und zu einem Qualitätsmerkmal moderner Wohnquartiere. 


Frühzeitige Planung vor Einreichung des Antrags

Da ein Gesamtkonzept und ein Kostenvoranschlag Voraussetzung sind, lohnt es sich, frühzeitig mit der Planung zu beginnen. So bleibt genug Zeit, um den Antrag rechtzeitig einzureichen und die Förderung zu sichern. 

Das heißt für Sie: Gehen Sie aktiv auf Kund:innen zu, um Projekte an Land zu ziehen. Die passenden Wallboxen gibt’s natürlich bei uns im Webshop.


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