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Update 04/2022: Informationen zur aktuellen Liefersituation

Admin / 20. April 2022 / Solarnews

Die erfreulich hohe Nachfrage in der Photovoltaik stößt an etlichen Stellen an Systemgrenzen und kann nicht in dem Maße befriedigt werden, wie wir uns das alle wünschen. 

Vielen Installationsbetrieben fehlen die Kapazitäten alle Anfragen zeitnah zu bedienen und in den Lieferketten gibt es andauernde Probleme und Schwierigkeiten.  

Die Lieferrouten von Asien nach Europa sind weiterhin überlastet und führen zu teils langen Verzögerungen und rapide steigenden Frachtkosten.

Aktuell werden aufgrund von Covid-19-Infektionen wieder komplette Häfen, Fabriken und Städte in China geschlossen. Shanghai befindet sich zeitweise in einem Lockdown, da in China weiterhin die Zero-Covid Politik angewendet wird. Solch ein Lockdown in einer Stadt und in den davon umliegenden Regionen beeinflusst auch unsere Supply Chain.

Des Weiteren hat der Ukraine-Konflikt hat auch Auswirkungen auf unsere Supply Chain. Die Nachfrage nach Aluminium, Energie, LKW-Fahrern etc. wird durch diesen noch weiter gesteigert.

Daher werden neben Lieferverzögerungen auch Preisänderungen der Hersteller nicht zu vermeiden sein.

Der Blick nach China: Stau an den Häfen, Container-Knappheit, hohe Frachtkosten

Chinas rigorose Null-Covid-Strategie bringt den weltweit größten Hafen an die Kapazitätsgrenze. Fahrer von LKWs weigern sich aufgrund des nötigen Quarantäne-Lagers, durch Shanghai zu fahren. Dies führt dazu, dass Warenlager dicht sind. Die Covid-Bestimmungen führen sogar dazu, dass Hafenarbeiter das Gelände nicht verlassen können.

Die untere Grafik zeigt die Container-Schiffe, welche vor Shanghai darauf warten anlegen zu können.

Unter anderem besteht in China ein Containermangel, welcher primär dadurch begründet ist, dass China aktuell mehr Export als Import betreibt. Ganze Schiffsrouten von China nach Europa werden daher ersatzlos gestrichen, da die Kapazitäten der Containerschiffe nicht voll ausgelastet sind. Gleichzeitig warten volle Container auf die nächstmögliche Verladung, dies führt zu Staus in Häfen. Zollbehörden und nachgelagerte Binnentransporte können das hohe Aufkommen nicht bewältigen.

Wie sieht die Situation an europäischen Häfen aus?

Aufgrund von gestrichenen Linien fahren die verbliebenen Schiffe mehrere Häfen an, um ihre Kapazität auszulasten und müssen diese Container in Europa auch an mehr Häfen als sonst abladen. Diese längeren Routen benötigen mehr Zeit als die nun wegfallenden Direktlinien.
Daher erhöhen sich aktuell Schiffspassagen im Durchschnitt von 35-40 Tagen auf 50-55 Tage. Bei gleichzeitiger Überlastung des Terminals in Rotterdam, die eine Leadtime (Ankunft Hafen-Auslieferung) von 2 Wochen nach sich zieht, normalerweise sind es ca. 5 Werktage.

Ja, Covid-19 hat letztes Jahr die Lieferketten erheblich gestört – vor allem da der globale Rundlauf von Containerschiffen und Leercontainern unterbrochen wurde, was bis heute spürbar ist.

In den nächsten Wochen wird es besonders im Hafen von Hamburg zu massiven Verzögerungen kommen. Ankommende Schiffe werden sich um mehrere Wochen verspäten und die Abfertigung an den Terminals wird länger dauern als man es gewohnt ist.
Dies kommt zu Stande, da die Abwicklung der Schiffe durch vermehrte coronabedingte Ausfälle der Mitarbeiter an den Terminals deutlich länger dauert. Auch sind an den Hafenplätzen der HHLA zwei größere Baumaßnahmen im Gange, die noch einige Wochen bestehen bleiben werden und bereits hinter dem Zeitplan liegen.

Durch Sanktionen gegen Russland stehen zahlreiche Container im Hamburger Hafen, die für Russland bestimmt waren. Diese blockieren die Stellflächen an den Terminals. Durch das verzögerte Eintreffen und Abfahren der Schiffe stauen sich auch die für den Export geplanten Container an den Hafenplätzen. Es wird davon ausgegangen, dass einige Reedereien ursprünglich für Hamburg bestimmte Ladung kurzfristig in Bremerhaven oder Wilhelmshaven löschen werden und Hamburg anschließend vorerst auslassen. 

Die Situation in den Westhäfen Antwerpen und Rotterdam stellt sich ähnlich dar. Dort liegen die Schiffe mitunter bis zu zwei Wochen vor Anker, bis sie einen Liegeplatz zugewiesen bekommen.

Schiffe kommen weltweit weiterhin mit durchschnittlich 17 Tagen Verspätung oder mehr an. Normal sind sonst gerade mal 24h.

Viele Leercontainer stauen sich noch immer in Europa und in den USA. Die Frachtraten sind mit rund 16.000–17.000$ für einen 40 Fuß Container der von China nach Europa gehen soll noch immer auf etwa dem fünffachen Wert im Vergleich vor der Pandemie.

Weitere Hindernisse ausgenommen, wird es noch mindestens 6 Monate dauern, bis die rund 50 Millionen Container weltweit wieder getaktet unterwegs sind.

Neue LKW-Landtransporte von China nach Europa haben sich wegen der vielen nötigen Grenzübertritte mit vorgeschriebener Desinfektion von LKW und Ladung nicht bewährt.

Disruption indicator by seaexplorer

Der Disruptionsindikator Seaexplorer wurde eingeführt um die Effizienz der weltweiten Containerverschiffungsnetze zu messen. Der Disruptionsindikator bietet Einblicke sowie erweiterte Analysen und Trends zur aktuellen Situation, die sich auf den globalen Handel auswirkt.

Aktuell spiegelt der Indikator eine Wartezeit und Größenordnung von 11,6 Millionen TEU-Tagen wieder – ein anhaltend hohes Niveau. In diesen neun spezifischen Häfen würde der normale Betrieb weniger als eine Million TEU Anwartetage betragen. Derzeit sind etwa 80% der Störungen mit nordamerikanischen Häfen verbunden.

Der Indikator ist eine Erweiterung der Sichtbarkeit, die der Seaexplorer von Kühne+Nagel in Bezug auf globale Seefrachtstörungen bietet.

Nach den neuesten Seaexplorer-Daten liegen derzeit 612 Containerschiffe vor großen globalen Häfen vor Ankern oder treiben.

LKW-Kapazitäten Deutschland und Europa

Auch die LKW-Kapazitäten in Deutschland und Europa sind stark überlastet, speziell die für unsere Ladungen benötigten Kapazitäten für Lang-Gut und Teilpartien sind stark nachgefragt. 

Die weiterhin unsichere Entwicklung der Corona-Fall-Zahlen in Deutschland und Europa verursacht immer wieder Infektionsgeschehen bei Dienstleistern im Transportsektor und in der Produktion bei Herstellern.  

Neben Corona und akuten Fahrermangel sorgt das in den letzten Monaten dramatisch angestiegene Privatkundengeschäft für eine Überlastung der Transport-Netzwerke, daher sind Terminzustellungen kaum noch einzuhalten.

Seien Sie versichert, dass wir alles uns Mögliche tun, um die Unsicherheiten der Lieferketten in ihren Auswirkungen zu minimieren. Zu einem hohen Prozentsatz gelingt uns das auch, aber vollständig kompensieren können wir sie derzeit nicht. Und so bleiben Verschiebungen von Lieferterminen, begrenzte Verfügbarkeiten und Qualitätsprobleme der Logistikdienstleister leider nicht aus.

Mangel an Produktionsmitteln und steigende Rohstoffpreise

Die hohe Nachfrage bringt unerwartete Engpässe bei Rohstoffen, Halbleitern und für die Produktion notwendigen Bauteilen in fast allen Bereichen der Industrie sowie im Bausektor. Die Materialversorgung ist in vielen Bereichen an ihre Grenze gelangt. Betroffen davon sind unter anderem die Aluminium-, Stahl-, Kunststoff- und Holz-Versorgung. Diese hat negative Auswirkungen auf die Herstellung und Verpackung von vielen Produkten. Die hohe Nachfrage nach Industriemetallen hält die Preise weiterhin auf hohem Niveau.

Die Lieferzeiten für die in der PV-Branche notwendigen Materialien belaufen sich auf bis zu 30 Wochen, bei aktuell historisch hohen Preisen. Die Nachfrage nach diesen Rohstoffen steigt auch in den Märkten der USA und China. Die Beschaffung wird dadurch zunehmend schwieriger und teurer.

Aktuell erleben wir eine regelrechte Chipkrise. Es besteht ein weltweiter Engpass bei Halbleiter-Bauteilen. Trotz Produktionssteigerungen der globalen Hersteller wird dieses Problem voraussichtlich noch einige Monate, möglicherweise bis 2023 hinein anhalten. Die Engpässe betreffen alle Arten von Halbleitern, von Speicherchips über Prozessoren und Sensoren bis hin zu einfachen Dioden.

Grund ist auch hier teilweise die Corona-Pandemie, aber auch die stark angestiegene Nachfrage in Zeiten verstärkter Digitalisierung. Ein Brand im März 2021 beim japanischen Chiphersteller Renesas (NEC, Mitsubishi Electric, Hitachi etc.) hat den weltweiten Mangel an Halbleiterkomponenten noch verschärft. Da Halbleiterfabriken sehr kostenintensiv sind, die Preise für Silizium-Halbleiter aber seit Jahren zu niedrig sind besteht keine ausreichende globale Produktionskapazität. So hatten zu Beginn der Pandemie Autohersteller Ihre Bestellungen gekürzt und durch die anhaltenden Lieferschwierigkeiten dürften in diesem Jahr mehrere Millionen Autos weniger gebaut werden als geplant.

Neben der Silizium- ist auch die Zellproduktion besonders betroffen. Aus diesem Grund erhöhten die Modulhersteller ihre Modulpreise für Q4 2021 und Q1 2022 signifikant. Das zwang auch uns, die Modulpreise anzupassen. Ihre aktuellen Preise haben wir für Sie in unserem Webshop hinterlegt.

Auch Umweltkatastrophen führen immer wieder zu Störungen der Produktion. Das Juli Hochwasser in NRW und Rheinland-Pfalz 2021 hat zu Produktionsausfällen einiger für die PV-Branche wichtigen Vorlieferanten geführt.

All diese Punkte führen dazu, dass sämtliche Lieferketten in einem bisher unbekannten Maß unzuverlässig geworden sind und der hohen Nachfrage im Photovoltaiksektor nicht immer standhalten können. 

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer informiert: Rohstoffmangel: Maßnahmen der Unternehmen und mögliche Lösungsansätze

Maßnahmen und Ausblick

Um unsere Aufgaben im Großhandelsgeschäft reibungslos und verlässlich für Sie bewerkstelligen zu können haben wir in den letzten Monaten unter anderem die Anzahl der Arbeitsplätze in unseren Lagern stark angehoben. Somit haben wir eine höhere Schlagkraft bei der Bestellabwicklung. Außerdem wurde ein Mehrschichtsystem eingeführt. Auch, um das Corona-Infektionsrisiko intern zu minimieren.

Die Maßnahmen greifen. Eine spürbare Verbesserung wird sich voraussichtlich in den nächsten Wochen einstellen, da wir durch lange Beschaffungszeiten der Arbeitsmittel und durch Corona-bedingte Einschränkungen noch nicht alle üblicherweise vorhanden Kräfte zu einhundert Prozent einsetzen können.

Wo möglich, haben wir unsere Lagerbestände erhöht, um Störungen in der Lieferkette abpuffern zu können. Das gelingt uns bei einem Großteil der Produkte bereits, aber eben noch nicht über alle Produktgruppen und Hersteller hinweg. So sind Hybrid-Wechselrichter aktuell nur sehr verknappt verfügbar. Auch Optimierer und Energy Meter erfreuen sich einer so hohen Nachfrage, dass es weiterhin schwierig ist, eine gewohnte Verfügbarkeit zu garantieren. Auch die beliebten Speicher der Hersteller BYD und LG.

Wir arbeiten auch daran zusätzliche Speditionsleistungen zu buchen, zumindest überall dort, wo sie regional zur Verfügung stehen.

Die vor Monaten zur Fertigung angestoßenen Mengen für das novotegra Montagesystem wurden deutlich erhöht. Um Ihnen schnellstmöglich die gewohnte Termintreue gewährleisten zu können, werden wir in dieser Zeit vorrangig bestehende Aufträge ausliefern und behalten uns eine Anpassung der Mengen je Artikel vor.

Neue Bestellungen über Ihren Ansprechpartner oder im Webshop benötigen je nach Verfügbarkeit der gewünschten Artikel und der Auslastung der Lager- und Speditionskapazitäten einen längeren Vorlauf. Bitte haben Sie Verständnis für eine voraussichtliche Vorlaufzeit von 5 bis 8 Werktagen.     

Doch warum sind Verschiebungen getätigter Bestellungen oft so kurzfristig? Vorlieferanten, aber auch unsere Lieferanten, informieren über Verspätungen oftmals zu spät oder überhaupt nicht. Die Prozesse in Unternehmen benötigen ein gewisses Maß an Verlässlichkeit, welche aktuell nicht mehr gegeben ist. In Verbindung mit der Notwendigkeit von Allokation der Ressourcen, führt dies häufig zu einem Informations- und Kommunikationschaos, welches wir als letztes Glied in der Kette schmerzlich zu spüren bekommen.

Die insgesamt sehr schwierige Situation führt zu Überlastung von Personal und Ressourcen bei allen beteiligten Playern: Vorlieferanten, Hersteller, Logistik und Handel. Die globalen Lieferketten könnten bis weit ins das Jahr 2022 gestört bleiben und Lieferengpässe werden wahrscheinlich anhalten.

Wir wissen um die für Sie mit der aktuellen Situation verbundenen Herausforderungen und bedanken uns an dieser Stelle für Ihr Verständnis und Ihre Treue. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, Ihnen baldmöglichst wieder den gewohnten Service und Qualitätsstandard in unseren Auslieferungen der Ware bieten zu können, damit Sie uns auch weiterhin bei unserer Mission helfen, Solarstrom in jedes Haus zu bringen! 

Die Vielzahl der Störungen führt zur Intransparenz in den Lieferketten, wodurch Verspätungen bei Spediteuren und Lieferanten oft nicht erkannt und kommuniziert werden. Wir halten Sie auf dem Laufenden und werden Ihnen regelmäßig Updates zum Status Quo der Verfügbarkeiten in der PV-Branche geben.

Einige Hersteller nehmen proaktiv Stellung und informieren Kunden und Handel über die aktuelle Situation und zu erwartende Entwicklungen, einige davon fassen wir unten für sie nach und nach zusammen.


BYD Speichersysteme aktuell ausverkauft

Da die Nachfrage nach BYD Speichern deutlich höher ist als die Mengen die wir von BYD 2022 geliefert bekommen, haben wir uns dazu entschieden keine weiteren Bestellungen für BYD Komponenten anzunehmen.

Alle BYD Batteriesysteme sind ab sofort im Webshop und bei unseren Vertriebsmitarbeitenden nicht mehr bestellbar.


novotegra

Umfangreiche Maßnahmen zeigen positive Wirkung, aber noch keine Entwarnung bei Liefersituation

Lieber Geschäftspartner,

leider müssen wir Sie über weiter andauernde Lieferengpässe bei einzelnen novotegra Schienen (aktuell v.a. Grundschienen) informieren. Ende Juli 2021 hatten wir bereits über Lieferschwierigkeiten berichtet. Leider halten diese teilweise noch an. Obwohl wir unsere Bestellungen frühzeitig deutlich erhöht und auch Auftragsbestätigungen erhalten hatten, müssen wir feststellen, dass eine Reihe von Lieferungen nicht planmäßig eintreffen. Darüber hinaus erreichen uns Informationen über signifikante Lieferverzögerungen teilweise zu kurzfristig, was es dann fast unmöglich macht, unsere Kunden noch rechtzeitig genug über Verzögerungen zu informieren.

Insgesamt ist aber eine deutliche Verbesserung bei den Verfügbarkeiten festzustellen. Wir gehen davon aus, dass sich die Lage in den nächsten Woche weiter verbessern wird, da unsere Bemühungen in der Beschaffung Früchte tragen.

Die noch auftretenden Engpässe sind eine Konsequenz aus 4 Faktoren: (1) allgemeine Materialknappheit, (2) noch nicht ausreichende Produktionskapazitäten in der Weiterverarbeitung, (3) enorm starke Nachfrage (4) erheblich Unsicherheiten und Störungen des Informationsflusses innerhalb der Lieferketten.

Wir bestätigen Ihnen, dass wir alles daransetzen, unseren Distributionspartnern verlässlich und proaktiv über unsere Lieferpläne zu informieren. Trotz dieser Bemühungen werden wir immer wieder mit kurzfristigen Lieferverzögerungen konfrontiert. Wir stehen mit unseren Vorlieferern und auch Logistikpartnern in engem Dialog, die aktuelle Situation zu verbessern, um unserem Anspruch als verlässlicher Partner gerecht zu werden.

Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten, die durch (kurzfristige) Lieferverzögerungen entstanden sind. In jedem Falle werden wir Sie auf dem Laufenden halten.

Mit sonnigen Grüßen

Ihre novotegra GmbH


Aktuelle Lieferzeiten April 2022 – VARTA

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Speichermarkt entwickelt sich in diesem Jahr sehr dynamisch und auch wir sind von Lieferengpässen bei Materialkomponenten betroffen.

Aufgrund der extrem hohen Nachfrage und der sehr schwierigen Materialverfügbarkeit müssen wir die Liefertermine, der bereits eingegangenen Bestellungen, neu planen und terminieren.

Ein Vorziehen der Belieferung von neu terminierten Bestellungen ist nicht möglich, weil unsere Produktion komplett ausgelastet und durchgetaktet ist.

Wir können die Liefertermine nur unverbindlich bestätigen und die Lieferung zu diesem Termin steht unter dem Vorbehalt der ungestörten Zulieferung, Produktion und Logistik und kann sich noch verschieben.

Alle Bestellungen, die ab dem 01.04. bei uns eingetroffen sind erhalten erst eine AB mit LT, nachdem wir alles abgearbeitet haben.

Die neuen Lieferzeiten sind ca. folgende:

  1. neo 6 -> 18 Wochen
  2. element S5 -> 40 Wochen
  3. Nachrüstsätze -> 40 Wochen
  4. one Batteriemodul -> 20 Wochen


Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr VARTA Team


Liefersituation bei Fronius

Wie viele andere Unternehmen in der Elektronik- und Solarindustrie, war auch Fronius im Jahr 2021 von Versorgungsengpässen betroffen. Insbesondere hat sich dies auf die  Produktion des Hybridwechselrichters GEN24 Plus ausgewirkt. Etablierte Lieferketten brachen unvermittelt zusammen, besonders problematisch war jedoch die Versorgung mit wichtigen Halbleiter-Chips.

Fronius packt’s an

Doch gerade in solchen Zeiten ist es wichtig starke Partner zu haben. Fronius möchte Sie nicht im Unklaren lassen, sondern Sie mit Hintergrundinformationen versorgen. So hat Fronius schon im letzten Jahr aktiv viele Weichen gestellt, um die Produktion zu sichern und der Nachfrage nachzukommen.

Ein großer Erfolg war die Umstellung auf die Halbleiterchips eines europäischen Herstellers für den GEN24 Plus, nachdem die zugesagten Liefermengen seitens amerikanischer Hersteller kurzfristig massiv gekürzt worden sind. Die Programmierung dieses neuen Chips erfolgte in einer für diese Branche unglaublichen kurzen Zeit.

Gemeinsam stärker sein. Unter diesem Motto wurden weitere Lieferketten stabilisiert und der Fokus ebenfalls mehr auf europäische Hersteller ausgerichtet. Fronius bietet sich hierbei unter anderem als starker Partner im Einkauf an, in dem Fronius die Materialbeschaffung der Lieferanten übernimmt und koordiniert.

Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, wurde zudem eine neue Fertigungslinie am Fronius Produktionsstandort in Österreich in Betrieb genommen.

Anspannung trotz Produktionssteigerung

Trotz dieser Maßnahmen und obwohl Fronius im letzten Jahr so viel ausgeliefert hat wie noch nie zuvor, gibt es leider immer noch anhaltende Versorgungsengpässe. Die Lieferketten-Turbulenzen der vergangenen Monate und die rasant steigende Nachfrage sind auch mit den größten Anstregungen nicht ganz so schnell und einfach zu lösen. Beim Großhandel ist derweil ein Rückstau von Bestellungen aus dem letzten Jahr entstanden und neue Folgebestellungen kommen hinzu. Beides zusammen übersteigt jedoch derzeit die Liefermengen seitens Fronius. Zwar wird versucht die Produktionsmenge in den kommenden Monaten zu steigern und die Rückstände zu beseitigen, jedoch wird dies nicht alle Bestellungen abdecken können.

BayWa r.e. steht mit Fronius ständig in Kontakt und wird versuchen Sie regelmäßig über Neuigkeiten auf dem Laufenden zu halten. Die Versorgung mit elektronischen Bauteilen wird jedoch das gesamte Jahr 2022 angespannt bleiben. Jeder Hersteller muss jederzeit damit rechnen, dass eine Lieferkette abreißt oder Lieferungen ausbleiben. Die weltweite Versorgungssituation ist weiterhin kritisch.


KOSTAL

Freiburg, 08. November 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
wie Sie der einschlägigen Presse entnehmen können und dem was Sie tagtäglich erleben, ist die produzierende Industrie massiv durch Verfügbarkeitsengpässe insbesondere bei elektronischen Bauteilen beeinträchtigt. Die KOSTAL Solar Electric ist von diesen aktuellen Verwerfungen auf der Beschaffungsseite ebenfalls betroffen. Trotz enormer personeller und finanzieller Aufwände zur Absicherung der Produktion sind wir die letzten Wochen in unserer Produktionsausbringung deutlich eingeschränkt.
Für die Ihnen entstehenden Unannehmlichkeiten möchten wir uns aufrichtig entschuldigen!
Aufgrund der Dynamik im Beschaffungsmarkt erwarten wir auch für die kommenden Wochen keine generelle Entspannung der Situation. Für unsere Produktlinien stellt sich die Situation wie folgt dar:

PLENTICORE plus / PLENTICORE BI / PIKO IQ
Aufgrund eines fehlenden Bauteils konnten wir im Oktober nur 50% unserer geplanten Mengen produzieren. Für den November erwarten wir ebenfalls unsere geplanten Produktionsmengen maximal zu 50% mit Materialien unterlegen zu können. Dementsprechend gehen wir für diesen Produktbereich pauschal von einen Lieferverzug von ca. 4 Wochen auf die Ihnen vorliegenden Auftragsbestätigungen aus. Den Auftragsüberhang aus 2021 werden wir bis zum Ende Januar 2022 abgearbeitet haben. Wir werden für den Auftragsbestand 2021 keine neuen Auftragsbestätigungen mit geänderten Terminen erstellen und bitten die vorgenannte Verzögerung zu berücksichtigen. Neue Aufträge für 2022 können wir leider erst nach der Rückstandsbearbeitung der Mengen aus 2021 ab Februar bedienen. Den uns vorliegenden Auftragsbestand für 2022 werden wir entsprechend neu terminieren. Sie erhalten in den nächsten 14 Tagen für alle bereits erfassten Bestellungen 2022 eine neue Auftragsbestätigung. Wir gehen davon aus, dass wir dann ab Februar die neu terminierten Lieferungen in gewohnt zuverlässiger Weise abbilden werden und mit diesen Maßnahmen für 2022 zur Transparenz und Planungssicherheit für Ihr Geschäft beitragen können.

KOSTAL Smart Energy Meter
Bei der Verfügbarkeit unseres Smart Energie Meters entspannt sich die Situation. Nachdem wir im August /September schon eingeschränkt versorgt wurden und im Oktober einen kompletten Lieferabriss zu verzeichnen hatten, konnte die Produktion vergangene Woche wieder aufgenommen werden. Die zur Verfügung stehenden Bauteile ermöglichen wöchentliche Produktionsvolumen in den ursprünglich vorgesehenen Mengen. Somit wird sich der aktuelle Lieferrückstand von ca. 10 Wochen auf die bestätigten Termine nicht noch weiter ausweiten, ggfs. geringfügig reduzieren.
Um die Liefersituation weiter zu verbessern und um insbesondere die Rückstände zügiger abzuarbeiten, haben wir einen alternativen geeigneten Zähler technisch qualifiziert. Leider hat sich die ursprünglich in Aussicht gestellte kurzfristige Liefermöglichkeit für dieses Produkt Stand heute nicht bestätigt. Wir arbeiten weiterhin an dem Thema und werden Sie diesbezüglich informiert halten.

PIKO MP plus
Auch bei der Verfügbarkeit des PIKO MP plus konnten die kritischen Bauteile beschafft werden, sodass die Produktion seit zwei Wochen wieder aufgenommen werden konnte. Die Versorgungssituation dieser Bauteile erscheint für den Moment abgesichert. Aktualisierte Liefertermine für Ihre Bestellungen haben Sie letzte Woche erhalten.
Wir werden weiterhin alles daran setzen, die Liefersituation für unsere Kunden bestmöglich zu entspannen. Das aktuelle Umfeld auf der Beschaffungsseite können wir leider nicht beeinflussen, wir nehmen die Situation an und werden nicht nachlassen, die Supply Chain partnerschaftlich für unsere Kunden abzusichern.
Vielen Dank für Ihr Verständnis und Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen
Frank Henn
CEO & President


SMA

Aktuelle Liefersituation

Liebe Kund:innen,
wie Sie sicherlich mitbekommen haben, kämpfen viele Branchen weltweit aktuell mit
erheblichen Lieferengpässen und -beschränkungen. Das hat vielschichtige Gründe. Die
beiden Hauptursachen dürften die Folgen der Corona-Pandemie sowie Wetter- und
Klimaextreme sein.
Die Auswirkungen auf die Transportmärkte bekommen auch wir leider deutlich zu spüren.
Globale Lieferketten werden immer wieder unterbrochen und verschiedene Transportmöglichkeiten
sind derzeit nicht verfügbar.
Gemeinsam mit unseren Zulieferern loten wir unterschiedlichste Möglichkeiten aus, um
Materialengpässe zu vermeiden. Leider ist trotz allem eine sichere Planung in der
momentanen Lage schlichtweg nicht möglich. Dies führt zu Lieferverzögerungen einiger
SMA Produkte.
Wir freuen uns, dass Sie sich dennoch dafür entschieden haben, mit einer eigenen
PV-Anlage und Produkten von SMA einen wertvollen Beitrag für die Energiewende zu
leisten. Das Sie uns Ihr Vertrauen schenken wissen wir sehr zu schätzen und entschuldigen
uns aufrichtig dafür, dass Sie Ihre Anlage nicht zum geplanten Zeitpunkt in Betrieb nehmen
können.
[…]

Wir bedanken uns für Ihre Geduld.
Mit freundlichen Grüßen
SMA Solar Technology AG

Delivery Delay SMA EV Charger 22, SMA Data Manager & SMA Energy Meter

Dear SMA Partner,

As we have already informed you, due to a production stop at one of our suppliers as a
result of the flood disaster in southern and western Germany as well as the current COVID-
19 pandemic and the associated global material shortages, there are currently delivery
delays for some of our energy managers and charging stations.

SMA EV Charger 22 (EVC22-3AC-10)
SMA Data Manager M (EDMM-10, EDMM-US-10)
SMA Data Manager M Lite (EDMM-10.A)
SMA Energy Meter (EMETER-20)

The situation has been defused for the SMA EV Charger 22. The delivery stop has been
lifted, so that the backlogs can now be gradually made up.

Unfortunately, there is no newer information regarding the delivery stop of the
SMA Data Manager M, SMA Data Manager M Lite as well as SMA Energy Meter (EMETER-
20) yet. Please rest assured that we are striving to minimize any adverse effect of the
delivery stop. As soon as we have information, we will contact you again to provide you
with details.

We apologize for any inconvenience this may have caused.
If you have any questions, please do not hesitate to get in touch with your SMA contact
person at any time.

Yours sincerely

SMA Solar Technology AG


KOSTAL

Liefersituation KOSTAL Smart Energy Meter (KSEM)

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Herausforderungen der weltweiten Logistik und Materialbeschaffung sind Ihnen sicher schon hinreichend bekannt. Auch die aktuelle Situation auf dem Halbleitermarkt wird aktuell in der Presse immer wieder thematisiert.

Leider müssen wir Ihnen nun mitteilen, dass die Verfügbarkeit solcher Chips aktuell die Produktion unseres Smart Energy Meter behindert. Wie unser Vorlieferant uns mitteilte, können wir in den nächsten Wochen nicht mit den geplanten Mengen rechnen. Dementsprechend werden sich auch auf unserer Seite die Lieferungen an Sie verzögern.

Unsere Logistik und auch Technik sind mit Hochdruck dabei, Alternativen zu finden, um schnellstmöglich wieder alle Bedarfe Ihrerseits decken zu können.

Wir bedauern diese Situation sehr und hoffen, den Engpass bis November zu beheben.

Mit freundlichen Grüßen

i.V. Achim Lösch

Vice President Sales


ABL

Sehr geehrte Kunden,

der Hochlauf der eMobility steigt ungebremst. Seit Jahresbeginn hat ABL seine Produktionskapazitäten und seine Ausbringung signifikant erhöht. Wir produzieren und beliefern alle unsere Kunden mit konstant steigenden Mengen. Dennoch kommt es aktuell zu Lieferverzögerungen. Wir sind uns der sehr großen Nachfrage bewusst und bedauern, dass wir derzeit nicht alle Bedarfe sofort befriedigen können.

Nachfolgend möchten wir Ihnen gerne die Ursachen näher erläutern und soweit möglich einen Ausblick auf die weiteren Entwicklungen geben.

Exorbitante Steigerung unseres Auftragseingangs
Seit der KfW Förderung im November 2020 haben wir besonders in Deutschland eine hohe Steigerung des Auftragseingangs verzeichnet. Alle ABL Vertriebseinheiten summiert verzeichnen wir 2021 eine Steigerung des Auftragsvolumens im 3-stelligen Prozentbereich.

Ausbau unserer Produktions- und Lieferkapazitäten
Auf diesen exorbitanten Anstieg haben wir frühzeitig mit einem massiven Ausbau unserer Produktionskapazitäten reagiert und sind in der Lage, unsere Kunden konstant zu beliefern. Trotz dieser kontinuierlichen Steigerungen können wir derzeit Bedarfe nicht vollständig decken.

Ursachen für die Lieferverzögerungen und Maßnahmen, die ABL ergreift
Der Bedarf an Elektroniken und Kunststoffen ist weltweit und branchenunabhängig sprunghaft angestiegen. Teilweise sind wir hier selbst mit Lieferzeiten von über einem Jahr konfrontiert. Zudem werden wiederholt von unseren Lieferanten zugesagte Liefertermine kurzfristig verschoben. Aus diesen Gründen können wir unsererseits keine verlässlichen Aussagen zu Lieferterminen treffen.

Informationen für Endkunden zum KfW-Förderprogramm
Das ursprünglich auf 200 Mio. bezifferte Förderprogramm wurde inzwischen bereits mehrfach verlängert bzw. aufgestockt. Laut Aussagen der KfW-Bank ist es für Antragsteller möglich, bei der KfW-Bank eine Fristverlängerung zu beantragen, wenn sich die Beschaffung und Montage bzw. Inbetriebnahme der Ladestation, für die die Förderung beantragt wurde, verzögert. Hierfür ist ein formloser Antrag mit Angabe der Zuschussreferenz-Nr. ausreichend.

Status quo und Ausblick
Die ABL Produktionskapazitäten und unser Bedarf an Komponenten sind aktuell deutlich höher als die auf Lieferantenseite verfügbaren Mengen.

Um dem entgegenzuwirken qualifizieren wir fortlaufend weitere leistungsstarke Lieferanten und sind zuversichtlich, dadurch unsere Kunden auch weiterhin konstant beliefern zu können.

Eine weitere Steigerung unserer Ausbringung ist möglich und erfolgt laufend.

Zu allen Entwicklungen in dieser Thematik werden wir Sie weiterhin auf dem Laufenden halten.

Hier finden Sie unser Anschreiben zum Herunterladen.


Linksammlung:

ntv: Riesenstau von Containerschiffen vor Shanghai

Zeit: Bundesregierung befürchtet Lieferengpässe noch bis 2022

ntv: Energiekrise in China – EU-Firmen stellen nach nächtlichen SMS Arbeit ein

Merkur: Chinas Stromkrise weitet sich aus und wird zur Gefahr für die Wirtschaft

ntv: Leere Regale bei Ikea

ntv: 70 Containerschiffe stecken vor L.A. fest

ntv: Hapag-Lloyd beklagt schwankende Preise

Spiegel: Lkw-Fahrer-Mangel bedroht Versorgung in der EU

tagesschau: Warteschlangen vor Chinas Häfen werden länger

Logistik Heute: Frachtkosten: Experten sehen keine Entspannung bis zum chinesischen Neujahrsfest 2022

Kuehne+Nagel: Coronavirus Disease 2019 (COVID-19) Update

Kuehne+Nagel: Herausforderungen in der globalen Seefracht

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