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Update 09/2022: Informationen zur aktuellen Liefersituation

Admin / 20. April 2022 / Solarnews

Die erfreulich hohe Nachfrage in der Photovoltaik stößt an etlichen Stellen an Systemgrenzen und kann nicht in dem Maße befriedigt werden, wie wir uns das alle wünschen. 

Vielen Installationsbetrieben fehlen die Kapazitäten alle Anfragen zeitnah zu bedienen und in den Lieferketten gibt es andauernde Probleme und Schwierigkeiten.  

Die Lieferrouten von Asien nach Europa sind weiterhin überlastet und führen zu teils langen Verzögerungen und rapide steigenden Frachtkosten.

Aktuell werden aufgrund von Covid-19-Infektionen wieder komplette Häfen, Fabriken und Städte in China geschlossen. Shanghai befindet sich zeitweise in einem Lockdown, da in China weiterhin die Zero-Covid Politik angewendet wird. Solch ein Lockdown in einer Stadt und in den davon umliegenden Regionen beeinflusst auch unsere Supply Chain.

Des Weiteren hat der Ukraine-Konflikt hat auch Auswirkungen auf unsere Supply Chain. Die Nachfrage nach Aluminium, Energie, LKW-Fahrern etc. wird durch diesen noch weiter gesteigert.

Daher werden neben Lieferverzögerungen auch Preisänderungen der Hersteller nicht zu vermeiden sein.

Der Blick nach China: Stau an den Häfen, Container-Knappheit, hohe Frachtkosten

Chinas rigorose Null-Covid-Strategie bringt den weltweit größten Hafen an die Kapazitätsgrenze. Fahrer von LKWs weigern sich aufgrund des nötigen Quarantäne-Lagers, durch Shanghai zu fahren. Dies führt dazu, dass Warenlager dicht sind. Die Covid-Bestimmungen führen sogar dazu, dass Hafenarbeiter das Gelände nicht verlassen können.

Die untere Grafik zeigt die Container-Schiffe, welche vor Shanghai darauf warten anlegen zu können.

Unter anderem besteht in China ein Containermangel, welcher primär dadurch begründet ist, dass China aktuell mehr Export als Import betreibt. Ganze Schiffsrouten von China nach Europa werden daher ersatzlos gestrichen, da die Kapazitäten der Containerschiffe nicht voll ausgelastet sind. Gleichzeitig warten volle Container auf die nächstmögliche Verladung, dies führt zu Staus in Häfen. Zollbehörden und nachgelagerte Binnentransporte können das hohe Aufkommen nicht bewältigen.

Wie sieht die Situation an europäischen Häfen aus?

Aufgrund von gestrichenen Linien fahren die verbliebenen Schiffe mehrere Häfen an, um ihre Kapazität auszulasten und müssen diese Container in Europa auch an mehr Häfen als sonst abladen. Diese längeren Routen benötigen mehr Zeit als die nun wegfallenden Direktlinien.
Daher erhöhen sich aktuell Schiffspassagen im Durchschnitt von 35-40 Tagen auf 50-55 Tage. Bei gleichzeitiger Überlastung des Terminals in Rotterdam, die eine Leadtime (Ankunft Hafen-Auslieferung) von 2 Wochen nach sich zieht, normalerweise sind es ca. 5 Werktage.

Ja, Covid-19 hat letztes Jahr die Lieferketten erheblich gestört – vor allem da der globale Rundlauf von Containerschiffen und Leercontainern unterbrochen wurde, was bis heute spürbar ist.

In den nächsten Wochen wird es besonders im Hafen von Hamburg zu massiven Verzögerungen kommen. Ankommende Schiffe werden sich um mehrere Wochen verspäten und die Abfertigung an den Terminals wird länger dauern als man es gewohnt ist.
Dies kommt zu Stande, da die Abwicklung der Schiffe durch vermehrte coronabedingte Ausfälle der Mitarbeiter an den Terminals deutlich länger dauert. Auch sind an den Hafenplätzen der HHLA zwei größere Baumaßnahmen im Gange, die noch einige Wochen bestehen bleiben werden und bereits hinter dem Zeitplan liegen.

Durch Sanktionen gegen Russland stehen zahlreiche Container im Hamburger Hafen, die für Russland bestimmt waren. Diese blockieren die Stellflächen an den Terminals. Durch das verzögerte Eintreffen und Abfahren der Schiffe stauen sich auch die für den Export geplanten Container an den Hafenplätzen. Es wird davon ausgegangen, dass einige Reedereien ursprünglich für Hamburg bestimmte Ladung kurzfristig in Bremerhaven oder Wilhelmshaven löschen werden und Hamburg anschließend vorerst auslassen. 

Die Situation in den Westhäfen Antwerpen und Rotterdam stellt sich ähnlich dar. Dort liegen die Schiffe mitunter bis zu zwei Wochen vor Anker, bis sie einen Liegeplatz zugewiesen bekommen. Wie man im Handelsblatt lesen kann, stecken derzeit (Juni 2022) zwei Prozent der weltweiten Containerflotte vor Hamburg, Rotterdam und Antwerpen fest. 

Schiffe kommen weltweit weiterhin mit durchschnittlich 17 Tagen Verspätung oder mehr an. Normal sind sonst gerade mal 24h.

Viele Leercontainer stauen sich noch immer in Europa und in den USA. Die Frachtraten sind mit rund 16.000–17.000$ für einen 40 Fuß Container der von China nach Europa gehen soll noch immer auf etwa dem fünffachen Wert im Vergleich vor der Pandemie.

Weitere Hindernisse ausgenommen, wird es noch mindestens 6 Monate dauern, bis die rund 50 Millionen Container weltweit wieder getaktet unterwegs sind.

Neue LKW-Landtransporte von China nach Europa haben sich wegen der vielen nötigen Grenzübertritte mit vorgeschriebener Desinfektion von LKW und Ladung nicht bewährt.

Disruption indicator by seaexplorer

Der Disruptionsindikator Seaexplorer wurde eingeführt um die Effizienz der weltweiten Containerverschiffungsnetze zu messen. Der Disruptionsindikator bietet Einblicke sowie erweiterte Analysen und Trends zur aktuellen Situation, die sich auf den globalen Handel auswirkt.

Aktuell spiegelt der Indikator eine Wartezeit und Größenordnung von 11,6 Millionen TEU-Tagen wieder – ein anhaltend hohes Niveau. In diesen neun spezifischen Häfen würde der normale Betrieb weniger als eine Million TEU Anwartetage betragen. Derzeit sind etwa 80% der Störungen mit nordamerikanischen Häfen verbunden.

Der Indikator ist eine Erweiterung der Sichtbarkeit, die der Seaexplorer von Kühne+Nagel in Bezug auf globale Seefrachtstörungen bietet.

Nach den neuesten Seaexplorer-Daten liegen derzeit 612 Containerschiffe vor großen globalen Häfen vor Ankern oder treiben.

LKW-Kapazitäten Deutschland und Europa

Auch die LKW-Kapazitäten in Deutschland und Europa sind stark überlastet, speziell die für unsere Ladungen benötigten Kapazitäten für Lang-Gut und Teilpartien sind stark nachgefragt. 

Die weiterhin unsichere Entwicklung der Corona-Fall-Zahlen in Deutschland und Europa verursacht immer wieder Infektionsgeschehen bei Dienstleistern im Transportsektor und in der Produktion bei Herstellern.  

Neben Corona und akuten Fahrermangel sorgt das in den letzten Monaten dramatisch angestiegene Privatkundengeschäft für eine Überlastung der Transport-Netzwerke, daher sind Terminzustellungen kaum noch einzuhalten.

Seien Sie versichert, dass wir alles uns Mögliche tun, um die Unsicherheiten der Lieferketten in ihren Auswirkungen zu minimieren. Zu einem hohen Prozentsatz gelingt uns das auch, aber vollständig kompensieren können wir sie derzeit nicht. Und so bleiben Verschiebungen von Lieferterminen, begrenzte Verfügbarkeiten und Qualitätsprobleme der Logistikdienstleister leider nicht aus.

Mangel an Produktionsmitteln und steigende Rohstoffpreise

Die hohe Nachfrage bringt unerwartete Engpässe bei Rohstoffen, Halbleitern und für die Produktion notwendigen Bauteilen in fast allen Bereichen der Industrie sowie im Bausektor. Die Materialversorgung ist in vielen Bereichen an ihre Grenze gelangt. Betroffen davon sind unter anderem die Aluminium-, Stahl-, Kunststoff- und Holz-Versorgung. Diese hat negative Auswirkungen auf die Herstellung und Verpackung von vielen Produkten. Die hohe Nachfrage nach Industriemetallen hält die Preise weiterhin auf hohem Niveau.

Die Lieferzeiten für die in der PV-Branche notwendigen Materialien belaufen sich auf bis zu 30 Wochen, bei aktuell historisch hohen Preisen. Die Nachfrage nach diesen Rohstoffen steigt auch in den Märkten der USA und China. Die Beschaffung wird dadurch zunehmend schwieriger und teurer.

Aktuell erleben wir eine regelrechte Chipkrise. Es besteht ein weltweiter Engpass bei Halbleiter-Bauteilen. Trotz Produktionssteigerungen der globalen Hersteller wird dieses Problem voraussichtlich noch einige Monate, möglicherweise bis 2023 hinein anhalten. Die Engpässe betreffen alle Arten von Halbleitern, von Speicherchips über Prozessoren und Sensoren bis hin zu einfachen Dioden.

Grund ist auch hier teilweise die Corona-Pandemie, aber auch die stark angestiegene Nachfrage in Zeiten verstärkter Digitalisierung. Ein Brand im März 2021 beim japanischen Chiphersteller Renesas (NEC, Mitsubishi Electric, Hitachi etc.) hat den weltweiten Mangel an Halbleiterkomponenten noch verschärft. Da Halbleiterfabriken sehr kostenintensiv sind, die Preise für Silizium-Halbleiter aber seit Jahren zu niedrig sind besteht keine ausreichende globale Produktionskapazität. So hatten zu Beginn der Pandemie Autohersteller Ihre Bestellungen gekürzt und durch die anhaltenden Lieferschwierigkeiten dürften in diesem Jahr mehrere Millionen Autos weniger gebaut werden als geplant.

Des Weiteren verschärft der Mangel an Neongas aus der Ukraine den Halbleiter-Engpass. Daher sind u.a. Hersteller von Wechselrichtern weiterhin stark eingeschränkt in der Produktion und damit auch ihre Fähigkeit, uns Händlern rechtzeitig Liefertermine zu geben und ausreichende Mengen zu liefern. Davon abgesehen sind einige Hersteller dabei, wie z.B. Fronius, ihre Produktionen stark auszubauen, um in der Lage zu sein, uns ab 2023 bedeutend höhere Mengen zu liefern. Jedoch unter der Voraussetzung, dass die Vorlieferung der Halbleiter auch wieder anläuft.

Neben der Silizium- ist auch die Zellproduktion besonders betroffen. Aus diesem Grund erhöhten die Modulhersteller ihre Modulpreise für Q4 2021 und Q1 2022 signifikant. Das zwang auch uns, die Modulpreise anzupassen. Ihre aktuellen Preise haben wir für Sie in unserem Webshop hinterlegt.

Auch Umweltkatastrophen führen immer wieder zu Störungen der Produktion. Das Juli Hochwasser in NRW und Rheinland-Pfalz 2021 hat zu Produktionsausfällen einiger für die PV-Branche wichtigen Vorlieferanten geführt.

All diese Punkte führen dazu, dass sämtliche Lieferketten in einem bisher unbekannten Maß unzuverlässig geworden sind und der hohen Nachfrage im Photovoltaiksektor nicht immer standhalten können. 

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer informiert: Rohstoffmangel: Maßnahmen der Unternehmen und mögliche Lösungsansätze

Maßnahmen und Ausblick

Um unsere Aufgaben im Großhandelsgeschäft reibungslos und verlässlich für Sie bewerkstelligen zu können haben wir in den letzten Monaten unter anderem die Anzahl der Arbeitsplätze in unseren Lagern stark angehoben. Somit haben wir eine höhere Schlagkraft bei der Bestellabwicklung. Außerdem wurde ein Mehrschichtsystem eingeführt. Auch, um das Corona-Infektionsrisiko intern zu minimieren.

Die Maßnahmen greifen. Eine spürbare Verbesserung wird sich voraussichtlich in den nächsten Wochen einstellen, da wir durch lange Beschaffungszeiten der Arbeitsmittel und durch Corona-bedingte Einschränkungen noch nicht alle üblicherweise vorhanden Kräfte zu einhundert Prozent einsetzen können.

Wo möglich, haben wir unsere Lagerbestände erhöht, um Störungen in der Lieferkette abpuffern zu können. Das gelingt uns bei einem Großteil der Produkte bereits, aber eben noch nicht über alle Produktgruppen und Hersteller hinweg. So sind Hybrid-Wechselrichter aktuell nur sehr verknappt verfügbar. Auch Optimierer und Energy Meter erfreuen sich einer so hohen Nachfrage, dass es weiterhin schwierig ist, eine gewohnte Verfügbarkeit zu garantieren. Auch die beliebten Speicher der Hersteller BYD und LG.

Wir arbeiten auch daran zusätzliche Speditionsleistungen zu buchen, zumindest überall dort, wo sie regional zur Verfügung stehen.

Die vor Monaten zur Fertigung angestoßenen Mengen für das novotegra Montagesystem wurden deutlich erhöht. Um Ihnen schnellstmöglich die gewohnte Termintreue gewährleisten zu können, werden wir in dieser Zeit vorrangig bestehende Aufträge ausliefern und behalten uns eine Anpassung der Mengen je Artikel vor.

Neue Bestellungen über Ihren Ansprechpartner oder im Webshop benötigen je nach Verfügbarkeit der gewünschten Artikel und der Auslastung der Lager- und Speditionskapazitäten einen längeren Vorlauf. Bitte haben Sie Verständnis für eine voraussichtliche Vorlaufzeit von 5 bis 8 Werktagen.     

Doch warum sind Verschiebungen getätigter Bestellungen oft so kurzfristig? Vorlieferanten, aber auch unsere Lieferanten, informieren über Verspätungen oftmals zu spät oder überhaupt nicht. Die Prozesse in Unternehmen benötigen ein gewisses Maß an Verlässlichkeit, welche aktuell nicht mehr gegeben ist. In Verbindung mit der Notwendigkeit von Allokation der Ressourcen, führt dies häufig zu einem Informations- und Kommunikationschaos, welches wir als letztes Glied in der Kette schmerzlich zu spüren bekommen.

Die insgesamt sehr schwierige Situation führt zu Überlastung von Personal und Ressourcen bei allen beteiligten Playern: Vorlieferanten, Hersteller, Logistik und Handel. Die globalen Lieferketten könnten bis weit ins das Jahr 2022 gestört bleiben und Lieferengpässe werden wahrscheinlich anhalten.

Wir wissen um die für Sie mit der aktuellen Situation verbundenen Herausforderungen und bedanken uns an dieser Stelle für Ihr Verständnis und Ihre Treue. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, Ihnen baldmöglichst wieder den gewohnten Service und Qualitätsstandard in unseren Auslieferungen der Ware bieten zu können, damit Sie uns auch weiterhin bei unserer Mission helfen, Solarstrom in jedes Haus zu bringen! 

Die Vielzahl der Störungen führt zur Intransparenz in den Lieferketten, wodurch Verspätungen bei Spediteuren und Lieferanten oft nicht erkannt und kommuniziert werden. Wir halten Sie auf dem Laufenden und werden Ihnen regelmäßig Updates zum Status Quo der Verfügbarkeiten in der PV-Branche geben.

Einige Hersteller nehmen proaktiv Stellung und informieren Kunden und Handel über die aktuelle Situation und zu erwartende Entwicklungen, einige davon fassen wir unten für sie nach und nach zusammen.


BYD Speichersysteme aktuell ausverkauft

Da die Nachfrage nach BYD Speichern deutlich höher ist als die Mengen die wir von BYD 2022 geliefert bekommen, haben wir uns dazu entschieden keine weiteren Bestellungen für BYD Komponenten anzunehmen.

Alle BYD Batteriesysteme sind ab sofort im Webshop und bei unseren Vertriebsmitarbeitenden nicht mehr bestellbar.


SMA Update 07/2022: Längere Lieferzeiten bei SMA Produkten durch Bauteile-Knappheit

Liebe SMA Kund:innen,

aufgrund der weiterhin angespannten Liefersituation bei elektronischen Komponenten, wie Microchips, stehen derzeit viele Lieferanten vor großen Herausforderungen. Diese Entwicklung betrifft zunehmend auch die Photovoltaikindustrie. Trotz umfassender Maßnahmen ist SMA ebenfalls mit den Auswirkungen dieser Bauteile-Knappheit konfrontiert.

Welche Maßnahmen werden von SMA getroffen?
Zur Absicherung der Lieferfähigkeit hat SMA schon sehr frühzeitig eine Taskforce etabliert, die in täglichem Kontakt mit unseren Zulieferern und Subunternehmern steht, um die erforderlichen Mengen an Komponenten zu beschaffen. Außerdem steht SMA in kontinuierlichem Austausch mit wichtigen Partnern in der Chipindustrie, um zu versuchen, die Versorgungslage zu verbessern. Zudem prüfen wir Optionen für einen alternativen Produktaufbau, sodass aktuell im Markt verfügbare Komponenten verwendet werden können – natürlich ohne an unserer hohen Qualität einzubüßen.

Danke für Ihre Entscheidung für SMA
In der momentanen Situation können aber auch wir Verschiebungen in der Produktion und bei der Auslieferung unserer Produkte, vor allem bei den String-Wechselrichtern, nicht vollständig abwenden. Von dieser Situation sind ebenfalls Fachhandwerksbetriebe betroffen.

Sie können sicher sein, dass wir unser Bestes geben, um Ihrem Installateur die Produkte, die für Ihr PV-Projekt benötigt werden, so schnell wie möglich zur Verfügung zu stellen. Denn unser gemeinsames Ziel ist es, Sie dabei zu unterstützen, von einer unabhängigen, nachhaltigen und kostengünstigen Energieversorgung zu profitieren.
Wir entschuldigen uns für die Ihnen entstehenden Unannehmlichkeiten.

Mit freundlichen Grüßen;
Ihre SMA Solar Technology AG


Fronius informiert über die aktuelle Situation (Juli 2022)

Aufgrund der angespannten Bauteilsituation können wir derzeit keine Datamanager für die Leistungsklasse bis 12,5 kW produzieren. In dieser Leistungsklasse ist daher derzeit bei den Serien Symo und Primo nur die Produktion von Light-Geräten möglich.

Gleichzeitig ist es aufgrund der allgemeinen Bauteilversorgung so, dass die Symo Light (bis 12,5 kW) nur in kleineren Gesamtstückzahlen produziert werden können als die vorher eingeplanten Symo Geräte der Vollversion.

Da die Bauteilsituation sehr angespannt ist, können wir aus heutiger Sicht keine Datamanagerkarten nachliefern. Dies wird voraussichtlich auch 2023 so bleiben.

Um Gerüchten zu widersprechen, möchten wir betonen: Wir werden in 2023 die Symo Serie und die Primo Serie fortführen. Zum aktuellen Zeitpunkt erhalten wir von unseren Bauteillieferanten noch nicht genügend Informationen über die Verfügbarkeit. Daher lassen sich derzeit noch keine Produktionszahlen nennen.

In Q1 2023 wird die Symo Serie ab 10 kW in der Advanced Version auf den Markt kommen. So, wie wir es auf der Intersolar vorgestellt haben.


Überblick speziell mit Gültigkeit bis Ende 2022
 

Fronius Symo 3.0-12.5 Vollversion mit Datamanagerwird aktuell nicht produziert

Fronius Primo Vollversion mit Datamanager
 
wird aktuell nicht produziert

Fronius Datamanager Card oder Box
 
wird aktuell nicht produziert
Fronius Symo 3.0-12.5 Lightwird produziert (in reduzierter Stückzahl)

Fronius Primo Light
 
wird produziert wie geplant
Fronius Symo 15.0-20.0 Vollversion
wird produziert wie geplant
 
Fronius Symo 15.0-20.0 Light
wird produziert wie geplant
 

Fronius Eco Vollversion
 
wird produziert wie geplant

Fronius Eco Light
 

wird produziert wie geplant
 

Fronius Symo Advanced 10-20 kW
 

kommt im Laufe Q1 auf den Markt
 

Fronius GEN24 Plus
 

wird produziert wie geplant
 

Alle oben aufgeführten Wechselrichter werden 2023 weiterhin produziert. Die Stückzahlen des 1. Halbjahres werden wir unseren Vertriebspartnern voraussichtlich bis Ende September mitteilen können.

Fronius baut derzeit die Fertigung aus. Die neuen Gebäude werden ab September bezogen. Ende des Jahres geht eine weitere Produktionslinie des GEN24 in Betrieb (dies dann bereits im neuen Gebäude).


my-PV informiert: Wo ist die bestellte Ware?

Die Lieferzeiten bzw. die damit leider oft verbundenen Lieferverzögerungen prägen nicht nur die Nachrichten, sondern auch unseren Arbeitsalltag. Was die Gründe hierfür sind?

In den letzten Wochen werden wir sehr oft zu den Lieferzeiten kontaktiert. Warum praktisch alle unsere Produkte eine Erhöhung der Lieferzeit haben, ist recht einfach erklärt: 

Für Elektronikfertigungen, wie wir sie ja auch betreiben, sind Warenbestellungen auf diversen Bauteilen auf den Leiterplatten 12 bis 14 Monate immer schon Standard gewesen. Das heißt beispielsweise, dass Warenmengen, die wir ab Februar 2021 bestellt haben, erst ab Februar 2022 bei uns eintreffen.

Bis Ende Februar 2022 lag die Lieferzeit bei Kundenbestellungen bei unseren Produkten bei ein bis zwei Wochen. Das ist auch unser Ziel beziehungsweise Anspruch, den Kundenwünschen schnell nachkommen zu können.

Seit dem Kriegsausbruch in der Ukraine Ende Februar 2022 haben sich die Klickzahlen auf unserer Website, das Interesse an unseren Produkten und Lösungen sowie auch die daraus resultierenden Bestellungen seitens der Kunden drastisch erhöht. Da wir Lösungen anbieten, die den Gaskonsum für das Warmwasser reduzieren bzw. über viele sonnenreiche Phasen im Jahr sogar ablösen, ist die Nachfrage sprunghaft gestiegen.

Diese Krisensituation im Osten Europas war in keiner Weise vorhersehbar. Daher bekommen wir die von uns verlangten Mengen einfach nicht fristgerecht geliefert, was wiederum zu steigenden Lieferzeiten für unsere Kunden führt.

Großhändler haben die Sache schnell erkannt und größere Mengen pro Produkt bestellt und diese Auswirkungen sind gerade für Kunden spürbar.

Daraufhin haben wir die Planungen für 2023 schon deutlich erhöht, um wieder auf „alte“ Lieferzeiten – die zur Zufriedenheit aller ist – zurückkehren zu können.

Wir hoffen hier auf Ihr Verständnis!


novotegra

Umfangreiche Maßnahmen zeigen positive Wirkung

Lieber Geschäftspartner:innen,

erfreulicherweise konnten wir unsere Verfügbarkeit in 2022 deutlich erhöhen. Dazu haben Sie, liebe Kunden, großen Anteil gehabt, weil wir Ihre Bedarfe frühzeitig erhalten haben und so auch mit vielen Monaten Vorlauf berücksichtigen konnten.

Dennoch kann es immer vorkommen, dass wir nicht alle Bedarfe erfüllen können. Dies liegt vor allem daran, dass die Nachfrage nach unseren hochqualitativen Montagesystemen noch höher ist als wir selbst in unserem „Optimistischen Szenario“ angenommen hatten. Besondere Engpässe sehen wir im Moment bei einigen Flachdach II-Komponenten und Spezialbefestigungen wie Stockschrauben.

Insgesamt ist unsere Liefersituation jedoch gegenüber der vor einem Jahr deutlich besser geworden. Zahlreiche Maßnahmen, die wir über die letzten 12 Monate getroffen haben, tragen Früchte. Dennoch geben wir uns nicht zufrieden und versuchen weiter, möglichst allen Bedarfen und Kundenwünschen gerecht zu werden.  

Mit sonnigen Grüßen

Ihre novotegra GmbH


Aktuelle Lieferzeiten Juni 2022 – VARTA

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Speichermarkt entwickelt sich in diesem Jahr sehr dynamisch und auch wir sind von Lieferengpässen bei Materialkomponenten betroffen.

Aufgrund der extrem hohen Nachfrage und der sehr schwierigen Materialverfügbarkeit müssen wir die Liefertermine, der bereits eingegangenen Bestellungen, neu planen und terminieren.

Ein Vorziehen der Belieferung von neu terminierten Bestellungen ist nicht möglich, weil unsere Produktion komplett ausgelastet und durchgetaktet ist.

Wir können die Liefertermine nur unverbindlich bestätigen und die Lieferung zu diesem Termin steht unter dem Vorbehalt der ungestörten Zulieferung, Produktion und Logistik und kann sich noch verschieben.

Alle Bestellungen, die ab dem 01.04. bei uns eingetroffen sind erhalten erst eine AB mit LT, nachdem wir alles abgearbeitet haben.

Die neuen Lieferzeiten sind ca. folgende:

  1. neo 6 -> ca. 40 Wochen
  2. element S5 -> ca. Q1/2023
  3. Nachrüstsätze -> ca. Q1/2023
  4. one Batteriemodul -> 25 Wochen


Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr VARTA Team


Liefersituation bei Fronius

Wie viele andere Unternehmen in der Elektronik- und Solarindustrie, war auch Fronius im Jahr 2021 von Versorgungsengpässen betroffen. Insbesondere hat sich dies auf die  Produktion des Hybridwechselrichters GEN24 Plus ausgewirkt. Etablierte Lieferketten brachen unvermittelt zusammen, besonders problematisch war jedoch die Versorgung mit wichtigen Halbleiter-Chips.

Fronius packt’s an

Doch gerade in solchen Zeiten ist es wichtig starke Partner zu haben. Fronius möchte Sie nicht im Unklaren lassen, sondern Sie mit Hintergrundinformationen versorgen. So hat Fronius schon im letzten Jahr aktiv viele Weichen gestellt, um die Produktion zu sichern und der Nachfrage nachzukommen.

Ein großer Erfolg war die Umstellung auf die Halbleiterchips eines europäischen Herstellers für den GEN24 Plus, nachdem die zugesagten Liefermengen seitens amerikanischer Hersteller kurzfristig massiv gekürzt worden sind. Die Programmierung dieses neuen Chips erfolgte in einer für diese Branche unglaublichen kurzen Zeit.

Gemeinsam stärker sein. Unter diesem Motto wurden weitere Lieferketten stabilisiert und der Fokus ebenfalls mehr auf europäische Hersteller ausgerichtet. Fronius bietet sich hierbei unter anderem als starker Partner im Einkauf an, in dem Fronius die Materialbeschaffung der Lieferanten übernimmt und koordiniert.

Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, wurde zudem eine neue Fertigungslinie am Fronius Produktionsstandort in Österreich in Betrieb genommen.

Anspannung trotz Produktionssteigerung

Trotz dieser Maßnahmen und obwohl Fronius im letzten Jahr so viel ausgeliefert hat wie noch nie zuvor, gibt es leider immer noch anhaltende Versorgungsengpässe. Die Lieferketten-Turbulenzen der vergangenen Monate und die rasant steigende Nachfrage sind auch mit den größten Anstregungen nicht ganz so schnell und einfach zu lösen. Beim Großhandel ist derweil ein Rückstau von Bestellungen aus dem letzten Jahr entstanden und neue Folgebestellungen kommen hinzu. Beides zusammen übersteigt jedoch derzeit die Liefermengen seitens Fronius. Zwar wird versucht die Produktionsmenge in den kommenden Monaten zu steigern und die Rückstände zu beseitigen, jedoch wird dies nicht alle Bestellungen abdecken können.

BayWa r.e. steht mit Fronius ständig in Kontakt und wird versuchen Sie regelmäßig über Neuigkeiten auf dem Laufenden zu halten. Die Versorgung mit elektronischen Bauteilen wird jedoch das gesamte Jahr 2022 angespannt bleiben. Jeder Hersteller muss jederzeit damit rechnen, dass eine Lieferkette abreißt oder Lieferungen ausbleiben. Die weltweite Versorgungssituation ist weiterhin kritisch.


KOSTAL

Freiburg, 08. November 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
wie Sie der einschlägigen Presse entnehmen können und dem was Sie tagtäglich erleben, ist die produzierende Industrie massiv durch Verfügbarkeitsengpässe insbesondere bei elektronischen Bauteilen beeinträchtigt. Die KOSTAL Solar Electric ist von diesen aktuellen Verwerfungen auf der Beschaffungsseite ebenfalls betroffen. Trotz enormer personeller und finanzieller Aufwände zur Absicherung der Produktion sind wir die letzten Wochen in unserer Produktionsausbringung deutlich eingeschränkt.
Für die Ihnen entstehenden Unannehmlichkeiten möchten wir uns aufrichtig entschuldigen!
Aufgrund der Dynamik im Beschaffungsmarkt erwarten wir auch für die kommenden Wochen keine generelle Entspannung der Situation. Für unsere Produktlinien stellt sich die Situation wie folgt dar:

PLENTICORE plus / PLENTICORE BI / PIKO IQ
Aufgrund eines fehlenden Bauteils konnten wir im Oktober nur 50% unserer geplanten Mengen produzieren. Für den November erwarten wir ebenfalls unsere geplanten Produktionsmengen maximal zu 50% mit Materialien unterlegen zu können. Dementsprechend gehen wir für diesen Produktbereich pauschal von einen Lieferverzug von ca. 4 Wochen auf die Ihnen vorliegenden Auftragsbestätigungen aus. Den Auftragsüberhang aus 2021 werden wir bis zum Ende Januar 2022 abgearbeitet haben. Wir werden für den Auftragsbestand 2021 keine neuen Auftragsbestätigungen mit geänderten Terminen erstellen und bitten die vorgenannte Verzögerung zu berücksichtigen. Neue Aufträge für 2022 können wir leider erst nach der Rückstandsbearbeitung der Mengen aus 2021 ab Februar bedienen. Den uns vorliegenden Auftragsbestand für 2022 werden wir entsprechend neu terminieren. Sie erhalten in den nächsten 14 Tagen für alle bereits erfassten Bestellungen 2022 eine neue Auftragsbestätigung. Wir gehen davon aus, dass wir dann ab Februar die neu terminierten Lieferungen in gewohnt zuverlässiger Weise abbilden werden und mit diesen Maßnahmen für 2022 zur Transparenz und Planungssicherheit für Ihr Geschäft beitragen können.

KOSTAL Smart Energy Meter
Bei der Verfügbarkeit unseres Smart Energie Meters entspannt sich die Situation. Nachdem wir im August /September schon eingeschränkt versorgt wurden und im Oktober einen kompletten Lieferabriss zu verzeichnen hatten, konnte die Produktion vergangene Woche wieder aufgenommen werden. Die zur Verfügung stehenden Bauteile ermöglichen wöchentliche Produktionsvolumen in den ursprünglich vorgesehenen Mengen. Somit wird sich der aktuelle Lieferrückstand von ca. 10 Wochen auf die bestätigten Termine nicht noch weiter ausweiten, ggfs. geringfügig reduzieren.
Um die Liefersituation weiter zu verbessern und um insbesondere die Rückstände zügiger abzuarbeiten, haben wir einen alternativen geeigneten Zähler technisch qualifiziert. Leider hat sich die ursprünglich in Aussicht gestellte kurzfristige Liefermöglichkeit für dieses Produkt Stand heute nicht bestätigt. Wir arbeiten weiterhin an dem Thema und werden Sie diesbezüglich informiert halten.

PIKO MP plus
Auch bei der Verfügbarkeit des PIKO MP plus konnten die kritischen Bauteile beschafft werden, sodass die Produktion seit zwei Wochen wieder aufgenommen werden konnte. Die Versorgungssituation dieser Bauteile erscheint für den Moment abgesichert. Aktualisierte Liefertermine für Ihre Bestellungen haben Sie letzte Woche erhalten.
Wir werden weiterhin alles daran setzen, die Liefersituation für unsere Kunden bestmöglich zu entspannen. Das aktuelle Umfeld auf der Beschaffungsseite können wir leider nicht beeinflussen, wir nehmen die Situation an und werden nicht nachlassen, die Supply Chain partnerschaftlich für unsere Kunden abzusichern.
Vielen Dank für Ihr Verständnis und Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen
Frank Henn
CEO & President


SMA

Aktuelle Liefersituation

Liebe Kund:innen,
wie Sie sicherlich mitbekommen haben, kämpfen viele Branchen weltweit aktuell mit
erheblichen Lieferengpässen und -beschränkungen. Das hat vielschichtige Gründe. Die
beiden Hauptursachen dürften die Folgen der Corona-Pandemie sowie Wetter- und
Klimaextreme sein.
Die Auswirkungen auf die Transportmärkte bekommen auch wir leider deutlich zu spüren.
Globale Lieferketten werden immer wieder unterbrochen und verschiedene Transportmöglichkeiten
sind derzeit nicht verfügbar.
Gemeinsam mit unseren Zulieferern loten wir unterschiedlichste Möglichkeiten aus, um
Materialengpässe zu vermeiden. Leider ist trotz allem eine sichere Planung in der
momentanen Lage schlichtweg nicht möglich. Dies führt zu Lieferverzögerungen einiger
SMA Produkte.
Wir freuen uns, dass Sie sich dennoch dafür entschieden haben, mit einer eigenen
PV-Anlage und Produkten von SMA einen wertvollen Beitrag für die Energiewende zu
leisten. Das Sie uns Ihr Vertrauen schenken wissen wir sehr zu schätzen und entschuldigen
uns aufrichtig dafür, dass Sie Ihre Anlage nicht zum geplanten Zeitpunkt in Betrieb nehmen
können.
[…]

Wir bedanken uns für Ihre Geduld.
Mit freundlichen Grüßen
SMA Solar Technology AG

Delivery Delay SMA EV Charger 22, SMA Data Manager & SMA Energy Meter

Dear SMA Partner,

As we have already informed you, due to a production stop at one of our suppliers as a
result of the flood disaster in southern and western Germany as well as the current COVID-
19 pandemic and the associated global material shortages, there are currently delivery
delays for some of our energy managers and charging stations.

SMA EV Charger 22 (EVC22-3AC-10)
SMA Data Manager M (EDMM-10, EDMM-US-10)
SMA Data Manager M Lite (EDMM-10.A)
SMA Energy Meter (EMETER-20)

The situation has been defused for the SMA EV Charger 22. The delivery stop has been
lifted, so that the backlogs can now be gradually made up.

Unfortunately, there is no newer information regarding the delivery stop of the
SMA Data Manager M, SMA Data Manager M Lite as well as SMA Energy Meter (EMETER-
20) yet. Please rest assured that we are striving to minimize any adverse effect of the
delivery stop. As soon as we have information, we will contact you again to provide you
with details.

We apologize for any inconvenience this may have caused.
If you have any questions, please do not hesitate to get in touch with your SMA contact
person at any time.

Yours sincerely

SMA Solar Technology AG


KOSTAL

Liefersituation KOSTAL Smart Energy Meter (KSEM)

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Herausforderungen der weltweiten Logistik und Materialbeschaffung sind Ihnen sicher schon hinreichend bekannt. Auch die aktuelle Situation auf dem Halbleitermarkt wird aktuell in der Presse immer wieder thematisiert.

Leider müssen wir Ihnen nun mitteilen, dass die Verfügbarkeit solcher Chips aktuell die Produktion unseres Smart Energy Meter behindert. Wie unser Vorlieferant uns mitteilte, können wir in den nächsten Wochen nicht mit den geplanten Mengen rechnen. Dementsprechend werden sich auch auf unserer Seite die Lieferungen an Sie verzögern.

Unsere Logistik und auch Technik sind mit Hochdruck dabei, Alternativen zu finden, um schnellstmöglich wieder alle Bedarfe Ihrerseits decken zu können.

Wir bedauern diese Situation sehr und hoffen, den Engpass bis November zu beheben.

Mit freundlichen Grüßen

i.V. Achim Lösch

Vice President Sales


ABL

Sehr geehrte Kunden,

der Hochlauf der eMobility steigt ungebremst. Seit Jahresbeginn hat ABL seine Produktionskapazitäten und seine Ausbringung signifikant erhöht. Wir produzieren und beliefern alle unsere Kunden mit konstant steigenden Mengen. Dennoch kommt es aktuell zu Lieferverzögerungen. Wir sind uns der sehr großen Nachfrage bewusst und bedauern, dass wir derzeit nicht alle Bedarfe sofort befriedigen können.

Nachfolgend möchten wir Ihnen gerne die Ursachen näher erläutern und soweit möglich einen Ausblick auf die weiteren Entwicklungen geben.

Exorbitante Steigerung unseres Auftragseingangs
Seit der KfW Förderung im November 2020 haben wir besonders in Deutschland eine hohe Steigerung des Auftragseingangs verzeichnet. Alle ABL Vertriebseinheiten summiert verzeichnen wir 2021 eine Steigerung des Auftragsvolumens im 3-stelligen Prozentbereich.

Ausbau unserer Produktions- und Lieferkapazitäten
Auf diesen exorbitanten Anstieg haben wir frühzeitig mit einem massiven Ausbau unserer Produktionskapazitäten reagiert und sind in der Lage, unsere Kunden konstant zu beliefern. Trotz dieser kontinuierlichen Steigerungen können wir derzeit Bedarfe nicht vollständig decken.

Ursachen für die Lieferverzögerungen und Maßnahmen, die ABL ergreift
Der Bedarf an Elektroniken und Kunststoffen ist weltweit und branchenunabhängig sprunghaft angestiegen. Teilweise sind wir hier selbst mit Lieferzeiten von über einem Jahr konfrontiert. Zudem werden wiederholt von unseren Lieferanten zugesagte Liefertermine kurzfristig verschoben. Aus diesen Gründen können wir unsererseits keine verlässlichen Aussagen zu Lieferterminen treffen.

Informationen für Endkunden zum KfW-Förderprogramm
Das ursprünglich auf 200 Mio. bezifferte Förderprogramm wurde inzwischen bereits mehrfach verlängert bzw. aufgestockt. Laut Aussagen der KfW-Bank ist es für Antragsteller möglich, bei der KfW-Bank eine Fristverlängerung zu beantragen, wenn sich die Beschaffung und Montage bzw. Inbetriebnahme der Ladestation, für die die Förderung beantragt wurde, verzögert. Hierfür ist ein formloser Antrag mit Angabe der Zuschussreferenz-Nr. ausreichend.

Status quo und Ausblick
Die ABL Produktionskapazitäten und unser Bedarf an Komponenten sind aktuell deutlich höher als die auf Lieferantenseite verfügbaren Mengen.

Um dem entgegenzuwirken qualifizieren wir fortlaufend weitere leistungsstarke Lieferanten und sind zuversichtlich, dadurch unsere Kunden auch weiterhin konstant beliefern zu können.

Eine weitere Steigerung unserer Ausbringung ist möglich und erfolgt laufend.

Zu allen Entwicklungen in dieser Thematik werden wir Sie weiterhin auf dem Laufenden halten.

Hier finden Sie unser Anschreiben zum Herunterladen.


Linksammlung:

tagesschau: Containerstau statt „Just in Time“

Handelsblatt: Containerschiff-Stau in der Nordsee: Rund 100 Schiffe warten

ntv: Riesenstau von Containerschiffen vor Shanghai

Zeit: Bundesregierung befürchtet Lieferengpässe noch bis 2022

ntv: Energiekrise in China – EU-Firmen stellen nach nächtlichen SMS Arbeit ein

Merkur: Chinas Stromkrise weitet sich aus und wird zur Gefahr für die Wirtschaft

ntv: Leere Regale bei Ikea

ntv: 70 Containerschiffe stecken vor L.A. fest

ntv: Hapag-Lloyd beklagt schwankende Preise

Spiegel: Lkw-Fahrer-Mangel bedroht Versorgung in der EU

tagesschau: Warteschlangen vor Chinas Häfen werden länger

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